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Was tun bei Schlafstörungen?

Symptome und Beschwerden bei Schlafproblemen

Schlaflose Frau im BettErholsamer Schlaf ist eine Voraussetzung für hohe tägliche Leistungskraft. Wenn der Schlaf gestört ist, wenn Einschlafen und Durchschlafen nicht möglich sind, kann dies zu vielen Beschwerden führen.

Denn Schlafstörungen (Insomnie) treten in der Regel nicht isoliert auf. Oft haben die Betroffenen weitere Beschwerden. Deren Zusammenhang mit Schlafstörungen wird nicht immer erkannt. Schlafprobleme sind auch ein Hinweis auf körperliche Ursachen, die sich daraus im Laufe einer langen Vorgeschichte entwickelt haben.

Chronische Schlafstörungen können viele Beschwerden verstärken, aber auch durch diese verstärkt werden. Ärztlicher Rat ist sinnvoll, wenn folgende Symptome und Beschwerden vermehrt und kombiniert auftreten:

  • andauernde oder wiederkehrende Verdauungsbeschwerden (Durchfall, Verstopfung) und Magen-Darm-Beschwerden (Blähungen, Unwohlsein)
  • Allergien und Unverträglichkeiten
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Konzentrationsschwäche und körperliche Erschöpfung
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Schwindel und Kreislaufprobleme
  • vermehrte Blasenentzündungen
  • regelmäßiges Sodbrennen (aufsteigende Magensäure, saures Aufstoßen)
  • häufige Halsentzündungen und Schluckbeschwerden, mehrmals im Jahr „grippale Infekte“ oder fiebrige Erkältungskrankheiten
  • langwierige oder wiederholte Entzündungen in den Gelenken und/oder den Nasenschleimhäuten

Zwischen diesen Beschwerden und Schlafstörungen bestehen häufig Wechselwirkungen. Deshalb sollte eine konsequent auf die Ursachen gerichtete Untersuchung und Behandlung stattfinden.

Oft werden von Betroffenen psychische Probleme, Sorgen und Stress für Schlafstörungen verantwortlich gemacht. Doch was die Psyche belastet, hat dort nicht unbedingt seine Ursache. Viele Menschen kommen mit Stress auch klar, ohne dass ihr Schlaf gestört ist.

Dauerhafter Schlafmangel ist für Körper und Geist gefährlich. Er beeinflusst nicht nur merklich die Leistungsfähigkeit, sondern kann unmerklich zu weiteren Erkrankungen des Körpers führen. Der Alterungsprozess kann durch chronische Schlafstörungen deutlich beschleunigt werden. Deshalb sollten Schlafstörungen und Beschwerden im Zusammenhang betrachtet und untersucht werden. Ein isolierte Behandlung mit Hausmitteln, Schlafmitteln oder Entspannungsübungen ist bei chronischen Schlafstörungen selten dauerhaft erfolgreich.

Um gut einschlafen und schlafen zu können, benötigt der Körper Kraft – die Kraft der Nieren und eine gut funktionierende Milz. Akute Schlafstörungen sind Resultate eines plötzlichen Kraftverlusts, chronische Schlafstörungen sind Resultate eines schleichenden Kraftverlusts, insbesondere eines Verlusts der Nierenenergie, wie sie die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ausführlich erklärt.

Deshalb ist es wichtig, zwischen akuten und chronischen Schlafstörungen zu unterscheiden. Für akute Schlafstörungen können heftige Schmerzen und Fieber, die Nachwirkungen einer Operation oder die Einnahme starker Medikamente/Antibiotika, Lärm und Hitze oder stickige Schlafzimmer ursächlich sein. Dies kann ggf. durch isolierte Maßnahmen erfolgreich bekämpft werden, insbesondere wenn die akuten Ursachen klar ersichtlich sind.

Es stehen eine Reihe von Medikamenten zur Verfügung, die dann künstlich Schlaf erzeugen. Dieser ähnelt aber eher einer Betäubung als dem natürlichen Schlaf. Man spricht bei Schlafmitteln auch von „Hypnotika“, also von künstlich einen Bewusstseinsverlust hervorrufenden Mitteln. Kurzfristig können diese in akuten Situationen erforderlich und hilfreich sein.

Bedenklich ist es aber, solche Hypnotika bei chronischen Schlafstörungen dauerhaft einzusetzen und die Beschwerden so rein medikamentös beseitigen zu wollen. Werden chronische Schlafstörungen dauerhaft mit Schlafmitteln behandelt (auch etwa Baldrian, Hopfen oder andere Wirkstoffe), werden die tatsächlichen Ursachen verschleiert. Die gezielte Suche nach den tatsächlichen Ursachen ist daher umso entscheidender.

Mögliche Ursachen für chronische Schlafstörungen

Die entscheidende Maßnahme zur Wiedererlangung des natürlichen Schlafs ist die Herstellung körperlicher Gesundheit und Kraft. Es kommt folglich darauf an, Störungen, die die Organe beeinträchtigen, zu beseitigen. Das wird erreicht, wenn im „Kreislauf“ von Schafstörungen und Verlust körperlicher Vitalität die wechselseitige Wirkungsverstärkung unterbrochen wird. Dabei stehen im Vordergrund:

  • Verdauungsstörungen
  • Störungen der Körperorgane
  • Störungen des Stoffwechsels
  • Störungen des Immunsystems
  • Infektionen mit unerkannten oder unbehandelten Erregern oder durch Fehlbesiedelung

Gemeinsam haben diese Störungen großen Einfluss auf Milz und Nieren, deren Kraft für das Ein- und Durchschlafen von großer Bedeutung ist.

Schlafloser Mann im Bett

Verdauung, Organfunktionen, Stoffwechsel und Infektionen

Schlafstörungen haben oft eine lange Vorgeschichte, zu der Infektionen und Störungen von Organfunktionen gehören können. Weshalb tragen Erreger und Organfunktionsstörungen zu Schlafproblemen bei?

Erreger können den Körper über lange Zeit schädigen. Sie können das Immunsystem massiv irritieren und überfordern, ohne dass dies sofort erkennbar ist. Bakterien, pathogene Hefen (Pilze) und Parasiten sind zusammen mit Viren die Krankheitserreger, gegen die das Immunsystem den Körper schützt. Eine gesunde Verdauung, gut funktionierende Organe und ein stabiler Stoffwechsel sind die Basis für einen guten Abwehrerfolg.

Bakterien wie z. B. Helicobacter pylori und Klebsiella pneumoniae, krankmachende Hefen wie Candida albicans, Candida parapsilosis und andere pathogene Candida-Species und auch Parasiten wie Protozoen und Würmer können Organfunktionen nachhaltig schädigen. Die potenziellen Folgen sind eine gestörte Verdauung und ein gestörter Stoffwechsel. Diese wiederum können es weiteren Erregern erleichtern, sich anzusiedeln oder zu vermehren.

Zwischen Verdauung, Stoffwechsel, Organfunktionen, Schlaf und Mikroorganismen gibt es negative Wechselwirkungen. Pathogene, d. h. krankmachende Keime sind für diese Wechselwirkungen besonders mitverantwortlich. Die Ursachen für eine Schlafstörung können genau darin liegen.

Aufgrund dieser Zusammenhänge basiert die Normamed-Ursachenforschung für Schlafstörungen auf folgenden drei Pfeilern:

  1. Verdauung
  2. Organ- und Stoffwechselfunktionen
  3. Mischinfektionen und Fehlbesiedelungen

Laborarbeit mit Zentrifuge

Schlafstörungen: der ursachenmedizinische Ansatz

Bei Schlafstörungen bietet die Normamed-Ursachenmedizin eine kombinierte Diagnose- und Therapiemethode, um die jeweiligen individuellen Ursachen aufspüren und im gegebenen Fall behandeln zu können.

Ihr Normamed-Vertrauensarzt klärt nach Normamed-Diagnose-Standards mögliche körperliche Gründe für Ihre Schlafprobleme ab. Die eigens entwickelte Diagnose-Methode folgt einem normierten Ablauf. Im Rahmen eines festgelegten Untersuchungsmusters werden im Check-up klar definierte Qualitätsrichtlinien beachtet.

Pulsmessung

Ursachenmedizin bedeutet:

Zur Klärung der Wechselwirkungen zwischen Infektionen, Verdauungs-, Organ- und Stoffwechselstörungen, Störungen des Immunsystems und Schlafstörungen werden die wertvollen und bewährten Maßnahmen der westlichen Fachmedizin und der TCM verbunden:

  • Infektiologische Untersuchungen aus der Mikrobiologie,
  • bildgebende Diagnostik wie Ultraschall und
  • Puls- und Zungen-Diagnostik aus der TCM

werden zu einer ursachenmedizinischen Methode vereint (s. Übersichtsschema).

Schema Normamed Ursachenmedizin