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Mögliche Ursachen für Schlafstörungen

Das gestörte körperliche Gleichgewicht

Mögliche Ursachen

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Schlafstörungen sind ein Hinweis darauf, dass Ihr Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Weil Sie dadurch auch andauernd in Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind, kann das zur Folge haben, dass Sie Ihre Beschwerden auch seelisch belasten. Möglicherweise vermuten Sie sogar, Ihre Schlafstörungen seien psychisch bedingt. Seelische Gründe können ein Mitauslöser Ihrer Beschwerden sein, müssen es aber nicht. Wo können die Ursachen nun tatsächlich liegen?

Den körperlichen Ursachen für schlechten Schlaf auf den Grund gehen

Laborantin am Mikroskop

Zur Ergründung Ihrer Beschwerden kann es entscheidend sein, bislang nicht erkannte körperliche Ursachen aufzuspüren und zu untersuchen. Dazu bedarf es eines Systems, das die Zusammenhänge zwischen Störungen der Verdauung, der Organe, des Stoffwechsels und des Immunsystems mit vorliegenden Infektionen kennt und erkennt. Neben Ihrer Vorgeschichte durchleuchtet die Normamed-Ursachenmedizin diese Zusammenhänge bei Ihren aktuellen Beschwerden.

Was kann den Körper aus dem Gleichgewicht bringen?

Immer wieder werden bei Patienten, die über Schlafstörungen und damit verbundene Beschwerden klagen, Infektionen festgestellt. Oft werden diese weder in der Diagnostik ausreichend beachtet noch in der Therapie vollständig beseitigt.

Candida unter dem Mikroskop
Candida unter dem Mikroskop

Die Laborpraxis kennt zahlreiche Fälle, in denen bei labormedizinischen Untersuchungen Erreger wie pathogene Hefen (z. B. Candida spec.), Bakterien (z. B. Helicobacter pylori), Parasiten und Viren gefunden werden. Diese können Ihre Körperfunktionen beeinträchtigen und über Jahre hinweg hartnäckige Erkrankungen auslösen. Und oft gehen eine Immunschwäche oder erhöhte Infektanfälligkeit damit ebenso einher wie Schlafstörungen.

Genaue Erregerbestimmung als wichtige Säule der Behandlung von Schlafstörungen

Angesichts der Vielzahl vorkommender Erregertypen ist immer eine Differenzierung notwendig. Es geht bei der Einzelbetrachtung von Erregern darum zu unterscheiden, ihre physiologischen und pathologischen Eigenschaften zu bestimmen. Dabei ist zu berücksichtigen, in welchem Umfang sie dem Körper schaden können und somit an der Schlafstörung beteiligt sind.

Sämtliche notwendigen Schutzfunktionen und -aufgaben, deren Einhaltung für die Gesundheit eine entscheidende Rolle spielen, ergeben sich aus diesem Zusammenhang. Die Schutzaufgaben allein dem körpereigenen Immunsystem zu überlassen, wäre eine Fehlinterpretation des Immunsystems und seiner medizinischen Bedeutung.

Bestimmte Krankheitserreger (Helicobacter pylori, Klebsiella, Candida spec., Wurmerkrankungen) besitzen die Fähigkeit, den Körper über lange Zeit zu schädigen und das Immunsystem dauerhaft zu irritieren und zu überfordern, ohne dass dies sofort erkennbar ist. Bei einigen dieser Mikroorganismen (besonders bei Candida spec. und Helicobacter pylori) gibt es keine eindeutigen Inkubations-, Latenz- und Toleranzzeiten.

Variable Faktoren, die bei jeder betroffenen Person unterschiedlich sind, z. B. Ernährung, Bewegung und Alter, haben bei diesen Erregern Einfluss auf den individuellen Krankheitsverlauf.

Während pathogene Hefen immer schädigend sind, können bei Bakterien Krankheitserscheinungen sehr stark variieren.

Eine klare Definition von Pathogenität und besonders des Verlaufs in Stadien und Toleranzzeiten ist somit nur bei wenigen Erregern möglich. Ein Beispiel dafür ist die Syphilis, bei der Behandlungszeiträume und therapeutische Erfolgsaussichten angesichts klar eingeteilter Stadien angegeben werden können.

Für pathogene Hefen (z. B. Candida spec.) ist eine Definition von Latenzzeiten nicht möglich, da der Grad ihrer Pathogenität fließend und von vielen Faktoren abhängig ist.

Hefen (Pilze) verstoffwechseln leicht verdauliche Kohlehydrate zu giftigen Alkoholen. Hefen (Pilze) greifen die Oberflächen der inneren Schleimhäute an und ernähren sich von den Zellen, die sie zerstören, und von der passageren Nahrung gleichermaßen. Isst man viel Süßes oder z. B. viel Obst, dann vermehren sich pathogene Hefen rasant. Das provoziert im Körper Gegenregulationsprozesse, die auch das Immunsystem stark irritieren.

Der ganze Körper und seine Organfunktionen antworten darauf mit einer Vielzahl von Reaktionssequenzen. Oft haben innere Entzündungen hier ihre Ursache – und eben auch Schlafstörungen.

Aus alledem ergibt sich, dass es bei pathogenen Hefen keine klassischen Latenzzeiten gibt. Pilzinfektionen können rasch oder schleichend zu schweren Erkrankungen führen.

Eine Verharmlosung von Erregern ist eine verpasste Chance sowohl für die Prophylaxe als auch für die Therapie. Dauerhaft gestörter Schlaf ist oft ein Hinweis darauf, dass in Untersuchungen und Behandlungen diese Chance bisher nicht ergriffen wurde.

Sie möchten mehr über mögliche Ursachen Ihrer Schlafstörungen erfahren?